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Campingplätze in Norwegen

Gute Campingplätze verteilen sich über das Land

Wer durch Norwegen reist, wird keine Probleme haben einen passenden Campingplatz zu finden. Diese sind wesentlich erschwinglicher als man denkt und zudem gut ausgestattet.
In Norwegen ist man auch in der Hauptsaison sehr flexibel unterwegs, denn es muss nicht vorgebucht werden, da die Plätze in der Regel nicht ausgebucht sind.

Mehr als 1.000 Campingplätze verteilen sich über das Land. Diese sind gut ausgeschildert und verfügen über eine Rezeption. Hier checkt man überwiegend in englischer Sprache ein. Teilweise wird auch Deutsch gesprochen. Nach dem Einchecken wird sich nach Belieben ein Plätzchen gesucht. Nur wenige Campinganlagen sind parzelliert. So stehen Sie direkt am See, am Strand oder an einem anderen idyllischen Fleckchen. Diese Plätze fügen sich meist harmonisch in die umgebende Landschaft ein, so dass dort ebenfalls ein naturnahes und entspanntes Campen möglich ist. Zur üblichen Ausstattung gehören neben den Sanitäranlagen, den Ver- und Entsorgungseinrichtungen auch Küchen und Aufenthaltsräume.

Zudem gibt es viele Campingplätze in der Nähe der größeren Städte. Wenn Sie Sightseeing und Shopping mit einem erholsamen Aufenthalt in der Natur verbinden wollen, ist dies ebenfalls eine interessante Option. Allerdings sind stadtnahe Campingplätze besonders in der Hauptsaison häufig etwas stärker frequentiert, jedoch selten überfüllt.

Norwegen – Fevik Moysand-Camping

Der Standard der norwegischen Campingplätze ist recht unterschiedlich. Der Norwegische Campingverband NHO Reiseliv hat die Campingplätze klassifiziert und so reicht hier das Spektrum vom sehr einfachen Ein-Sterne-Platz bis hin zum umfangreich ausgestatteten Fünf-Sterne-Campingplatz. Einfache Campingplätze bestehen lediglich aus einer oder mehreren gemähten Wiesen, auf denen es manchmal an Stromanschlüssen fehlt – andere Plätze wiederum gleichen hinsichtlich des Standards eher solchen, wie man sie auch aus Deutschland kennt.

Häufig ist es aber gerade der naturnahe Charakter vieler norwegischer Campingplätze, der den Charme und die Attraktivität ausmacht. Die sanitären Einrichtungen sind meist von guter Qualität, manchmal aber nur in sehr übersichtlicher Zahl vorhanden. Für die Duschen werden mitunter Münzen benötigt. Für Strom wird in der Regel extra bezahlt. Benötigt man keinen Strom, kann man noch ein paar norwegische Kronen sparen. Die meisten Stromsäulen verfügen über die blauen CEE-Steckdosen. Allerdings sollte man einen Adapter mitnehmen, wenn man auf kleinen und familiären Campingplätzen übernachten möchte. Viele norwegische Campingplätze werden eher „nebenbei“ und sehr unbürokratisch betrieben, was oftmals bedeutet, dass die Rezeption nicht rund um die Uhr besetzt ist. Dennoch sind die Gelände auch in solchen Fällen jederzeit zugänglich. Als Neuankömmling sucht man sich einfach einen freien Platz und geht am nächsten Morgen zur Rezeption.

 

Hüttenurlaub

Sehr beliebt – und zwar sowohl bei Touristen als auch bei Einheimischen – ist in Norwegen der Hüttenurlaub. Auf zahlreichen Campingplätzen hat man daher die Möglichkeit für einen oder mehrere Tage eine Hütte zu mieten. Dies ist auch bei schlechtem Wetter eine gute Alternative für Urlauber mit Zelt.

 

Glamping

Ein neuer Trend, der auch in Norwegen auf Interesse gestoßen ist, ist das so genannte „Glamping“. Hinter dieser Wortschöpfung, die aus den beiden Wörtern „Glamour“ und „Camping“ entstanden ist, verbirgt sich luxuriöses Camping. Wenn Sie also Ihren Urlaub in der freien Natur genießen möchten, gleichzeitig aber Wert auf gewisse Annehmlichkeiten legen, ist diese Art des Campings genau das Richtige. So kann man sich dann auf Sauna und eine sonstige wohltuende Ausstattung des Platzes freuen.

An der Rezeption erhält man die Infos aus erster Hand. Der Campingplatzbetreiber informiert gerne über die Attraktionen in der Region und zudem liegen stets gute Infomaterialien aus.

 

Campingkarte

Wichtig: Auf vielen norwegischen Campingplätzen muss eine so genannte „Camping Key Europe“-Karte vorgelegt werden. Diese Campingkarte ermöglicht ein unbürokratisches Einchecken und kann u.a. über den ADAC oder online über www.campingkeyeurope.com/de bestellt werden. Sie ist europaweit gültig und kostet für Mitglieder 12 Euro pro Kalenderjahr (Nichtmitglieder 18 Euro). Mit dieser Karte erhält man nicht nur Rabatte auf vielen Wohnmobil- und Campingplätzen – sie kann dort auch als Identitätsnachweis benutzt werden. Inhaber der Karte genießen außerdem Versicherungsschutz (Haftpflicht und Unfall).

Über die norwegischen Campingplätze informiert der Norwegische Campingverband NHO Reiseliv auf seiner Webseite www.camping.no/de. Ebenfalls hilfreich ist ein Blick auf die Internetseite des Norwegischen Automobilverbandes, dem viele Campingplätze angeschlossen sind: www.nafcamp.com/de.

 

Norwegen – Kristiansund